Hast du schon vom neuesten Dating-Begriff gehört, der gerade Social Media und Beziehungskolumnen erobert? Wenn du in letzter Zeit auch nur fünf Minuten auf TikTok, Facebook oder ähnlichem verbracht oder beiläufig durch Beziehungstipps gescrollt hast, bist du ihm garantiert bereits begegnet.
Er nennt sich Swag Gap. Und keine Sorge: Es geht dabei nicht um fehlende Accessoires, veraltete Handtaschen oder den Schal, den du 2016 verloren hast. Zum Glück.
Der Swag Gap beschreibt ein Ungleichgewicht in Stil, Selbstbewusstsein oder allgemeinem Auftreten zwischen Partner*innen. Du kennst das Bild: Eine Person sieht aus, als käme sie direkt aus einem Vogue-Shooting, während die andere sehr deutlich den Vibe von „Ich habe angezogen, was sauber war“ ausstrahlt. Ob Modegeschmack oder soziale Ausstrahlung – plötzlich wirkt eine Hälfte des Paares mühelos cool, während die andere das Gegenteil zum Ausdruck bringt. Jeder gemeinsame Auftritt fühlt sich auf einmal an wie ein Szenario von roter Teppich versus Chill-Outfit.
Manche machen sich darüber lustig und erklären einen ausgeprägten Swag Gap kurzerhand zum Warnsignal. Andere wiederum sagen, dass es eigentlich gar nicht um Kleidung geht, sondern um Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl. Denn wenn sich eine Person dauerhaft weniger gut fühlt, weniger bewundert oder weniger „gesehen“, kann das klammheimlich beeinflussen, wie sie sich in der Beziehung verhält – und wie sie sich selbst wahrnimmt.
Ganz gleich, ob du dieses Ungleichgewicht schon selbst erlebt, mit Freundinnen darüber diskutiert oder einfach schmunzelnd durch ein paar Social-Media-Posts gescrollt hast: Das Thema trifft offensichtlich einen Nerv. Und es hat auch uns zum Nachdenken gebracht.
Denn es gibt noch eine andere Art von Swag Gap im Leben, über die kaum gesprochen wird. Einen, der regelmäßig auftaucht, ungefragt, und keinerlei Rücksicht auf deine Pläne, Outfits oder Stimmung nimmt.
Wir sprechen vom Swag Gap zwischen dir und deiner Periode.
Seien wir ehrlich: Das Menstruieren ist nicht gerade für ästhetische Qualitäten bekannt. Es ist ungefähr so schick wie nasse Socken am Waschtag. Krämpfe, Blähungen, Erschöpfung, Stimmungsschwankungen und dieses allgemeine „Bitte heute nicht ansprechen“-Gefühl stehen jeden Monat vor der Tür wie ein ungeliebter Gast, der einfach nicht gehen will.
Und trotzdem läuft das Leben weiter. Deadlines verschieben sich nicht von selbst. Verabredungen lösen sich nicht in Luft auf. Und dein Selbstbewusstsein bekommt keine Krankschreibung. Das Ergebnis? Ein ziemlich realer Swag Gap zwischen dem, wie du dich fühlen möchtest, und dem, was dein Körper gerade macht.
Anders als in Beziehungen entsteht dieser Swag Gap nicht durch schlecht abgestimmte Outfits oder unterschiedliche Persönlichkeiten. Er ist körperlich, hormonell und zutiefst menschlich. Aber das heißt nicht, dass du ihn einfach hinnehmen musst oder akzeptieren solltest, dass dein Vibe einmal im Monat komplett abstürzt.
Genau hier kommt Unterstützung ins Spiel.
Denn wie in jeder guten Beziehung geht es auch hier nicht um Äußerlichkeiten. Es geht um Fürsorge, Verständnis und darum, etwas an deiner Seite zu haben, wenn es unangenehm wird.
Hier kommt der F the Pain Tee ins Spiel.
Ja, er sieht großartig aus. Das streiten wir nicht ab. Aber er ist nicht nur ein hübsches Accessoire für deine Tasse oder ein Instagram-Motiv für deinen Zyklus. Er wurde bewusst dafür entwickelt, in der unangenehmsten Woche des Monats für mehr Wohlbefinden zu sorgen. Für genau die Art von Unterstützung, die dich daran erinnert, einen Gang runterzuschalten, in dich hineinzuhören und deinem Körper ein bisschen Ruhe zu schenken, wenn er danach verlangt.
Bei Beavida sind wir fest davon überzeugt, dass dein Körper keine Punkte an Selbstbewusstsein verlieren muss, nur weil deine Gebährmutter beschlossen hat, eine Reunion-Tour zu starten. Weniger Energie zu haben oder sensibler zu sein macht dich weder schwach noch übertreibst du. Es macht dich menschlich.
Den Swag Gap zwischen dir und deiner Periode zu schließen bedeutet nicht, so zu tun, als wäre Menstruation glamourös. Es bedeutet, die Erzählung darüber neu zu schreiben: weg vom stillen Aushalten hin zu aktiver Unterstützung. Weg vom monatlichen Kampf hin zu einer Partnerschaft, die auf Fürsorge statt Frust basiert.
Also warum solltest du zulassen, dass dieser Periode-und-du Swag Gap jeden Monat deine Stimmung senkt, wenn du ihn mit etwas schließen kannst, das wirklich für dich da ist? Eine warme Tasse, ein tiefer Atemzug und ein Moment der Ruhe können einen großen Unterschied machen – und diese Zeit im Monat weniger wie einen peinlichen Partygast wirken lassen und mehr wie einen machbaren, begleiteten Teil deines Lebens.
Denn Selbstbewusstsein bedeutet nicht, sich niemals unwohl zu fühlen. Es bedeutet zu wissen, wie man für sich sorgt, wenn man es braucht.
Und ganz ehrlich? Das ist echter Swag.